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Videovortrag: Trinkwasser in Gefahr? – Die möglichen Folgen des geplanten Kupferbergbaus

Wo liegen die größten Risiken für unser Trinkwasser? Karten, geologische Schnitte und Aufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie nah geplante Abbaufelder, geologische Störungszonen und Trinkwasserfassungen beieinanderliegen – und welche möglichen Auswirkungen Bergbau auf Grundwasserströmungen, Wasserqualität und die langfristige Trinkwasserversorgung haben könnte.

Die Bilder machen sichtbar, was abstrakte Zahlen kaum vermitteln können. Wer wissen möchte, wie groß die möglichen Gefahren tatsächlich sein könnten, sollte sich den vollständigen Videovortrag ansehen.

Der geplante Kupferbergbau rund um Spremberg wirft eine Reihe von Fragen auf – insbesondere mit Blick auf Trinkwasser, Grundwasserhaushalt, Geologie und die langfristigen Folgen für die Region.

Der Vortrag „Trinkwasser in Gefahr“ beleuchtet diese Zusammenhänge anhand von Karten, geologischen Darstellungen und Bildern und zeigt, warum der geplante Bergbau aus wasserwirtschaftlicher Sicht kritisch betrachtet werden sollte.

Nicht nur das Trinkwasser wäre betroffen

Der Vortrag betrachtet darüber hinaus die weiteren Bestandteile des geplanten Bergbauprojekts: Schächte, Stollen, Leitungen, Aufbereitungsanlagen, Speicher- und Ablagerungsflächen sowie die notwendige Infrastruktur.

Neben möglichen Auswirkungen auf Wasser und Umwelt werden deshalb auch Flächenverbrauch, Lärm durch die Erzmühlen im 24h Betrieb, Lichtverschmutzung (taghelle Nächte), Verkehr durch LKWs, Landschaftsveränderungen und langfristige Folgekosten und Ewigkeitskosten thematisiert.

Trinkwasserversorgung im Besonderen

Das Wasserwerk Spremberg versorgt einen großen Teil der Bevölkerung mit Trinkwasser. Die bestehenden Wasserfassungen liegen in einem Grundwassersystem, das nach den vorgestellten Karten räumlich mit den geplanten Bergbauflächen in Verbindung steht.

Damit stellt sich eine zentrale Frage: Welche Auswirkungen könnte ein großflächiger Bergbau auf unser Grundwassers haben?

Grundwasser und Wasserströmungen

Durch Schächte und Stollen im Bergbaubereich können sich Druckverhältnisse und Grundwasserströmungen verändern.

Im Vortrag wird anhand von Karten erläutert, wie Wasserbewegungen im Untergrund verlaufen, warum geologische Störungen und Verwerfungen dabei eine besondere Rolle spielen und welche Gefahr sich für unser Trinkwasser in Verbindung mit dem geplanten Kupferbergbau daraus ergibt.

Mögliche Belastungen des Wassers

Neben dem Trinkwasserverlust steht auch die Wasserqualität im Mittelpunkt. Im Zusammenhang mit Bergbau und Erzaufbereitung können unter anderem Sulfate, Chloride und Schwermetalle eine Rolle spielen.

Besonders relevant ist dabei die Frage, ob und auf welchen Wegen solche Stoffe langfristig in angrenzende Grundwassersysteme gelangen könnten.

Was befindet sich unter unseren Füßen?

Ein Teil des Vortrags beschäftigt sich deshalb mit der Geologie der Region. Millionen Jahre alte Gesteinsschichten, Verwerfungen, Absenkungen und die durch die Eiszeiten geprägten Grundwasserleiter ergeben ein komplexes System.

Anhand verschiedener Karten wird sichtbar gemacht, wie nah Bergbauflächen, geologische Störungen und Trinkwasserfassungen tatsächlich beieinanderliegen.

Die entscheidende Frage: Was passiert langfristig?

Besonders kritisch wird die Frage nach möglichen langfristigen bzw. schwer umkehrbaren Folgen betrachtet. Selbst wenn bestimmte Auswirkungen heute noch nicht eindeutig vorhersehbar sind, stellt sich die Frage, wie mit Risiken umgegangen werden sollte, deren Folgen möglicherweise erst Jahre oder Jahrzehnte später sichtbar werden.

Dabei geht es nicht nur um die Zeit des eigentlichen Bergbaus, sondern auch um die Zeit danach.